Neuigkeiten



Aktueller Sternenhimmel





Radiointerview in der Sternwarte

2.März 2016 Heute morgen war das Team von Radio SAW zu Gast in der Barleben Sternwarte, um mit uns über den astronomischen Frühlingsanfang und andere aktuelle Themen zu reden. Gebt uns Bescheid, wenn ihr den Beitrag hört.





Ein Himmelskundler auf Reisen

17.Jan 2016 Gerade erreichte uns eine Nachricht von unserem Himmelskundler Marcus aus der endlosen Waldtundra der Finnmark. Zwischen Vereisten Fjorden und dreispachigen Straßenschildern unterwegs, verbindet er das Reisen mit dem Arbeiten.

Bei Temperaturen bis unter -30° und einer Tageslänge von weniger als 2 Stunden sind die Bedingungen hart. Doch die zum Tagträumen einladenden Landschaften und die Eindrücke der Natur entschädigen jeden angefrorenen Zeh.

Das Bild von der Aurora machte Marcus bei seinem letzten Aufenthalt in Tromsø in Norwegen. Derzeit ist er inzwischen in Kirkenes angekommen und damit nördlicher als Alaska und östlicher als Istanbul.
Wir wünschen weiterhin eine tolle Reise!
Text: Robert Klank, Foto: Marcus Ludwig





Astronomische Eindrücke

14. Dezember 2015 Diese schönen Himmelsaufnahmen nahm unser Astronomischer Himmelskundler Thomas Pfister in Irxleben und bei Loburg auf. Zum vergrößern der Aufnahmen auf die Fotos klicken.

Milchstraße bei loburgMilchstraße bei Irxleben





Eine Finsternis mit Supermond

28.September 2015 Früh am Montagmorgen blickten die Himmelskundler Steven Kraft und Robert Klank mit den Teleskopen der Sternwarte Barleben an den Südwesthorizont. Dort zeigte sich das seltene Himmelsschauspiel einer totalen Mondfinsternis, welche durch einen sog. Supermond noch spektakulärer erschien. Robert hat das Ereignis in Bildern festgehalten:

Im folgenden Video finden Sie außerdem 3 Zeitrafferaufnahmen von der partiellen und totalen Phase der Finsternis:

(Aufnahmen: Robert Klank, Sternwarte Barleben)




Jung und Alt entdecken das All

Juni 2015 Bis spät in die Nacht blickten am vergangenen Freitag die Teleskope in den Himmel über die Barleber Sternwarte. Kurz nach 20 Uhr betrachteten unsere jüngsten Besucher Sonnenflecken auf unserem Zentralgestirn und konnten, bereits bettfertig, die halbseitig beschienene Venus beobachten.

Zur späteren Stunde zeigten sich auch die großen Gasriesen unseres Sonnensystems in ihrer Pracht. Neben dem Jupiter mit einem gigantischen Oberflächensturm und seinen vier größten Monden waren die 15 Besucher von den Ringen des Saturns fasziniert. Trotz des sommerlichen Nachthimmels rückten zudem Sternhaufen, farblich Doppelsterne und ein Planetarischer Nebel in den Fokus der beiden Teleskope.

Wer nicht bis zum nächsten Beobachtungsabend warten will, kann auch selbst die hellsten Objekte unseres Sonnensystems entdecken: Kurz nach Sonnenuntergang erscheinen Jupiter und die auffallend helle Venus im Westen, im Südosten gewinnt der Saturn an Höhe. Mit eigenem Fernglas und etwas Geduld können bereits grobe Details sowie die großen Jupitermonde entdeckt werden.

(Red. Robert Klank)




Die Sternwarte im MDR Fernsehen

Aug 2014 Am 3.8.2014 startete die Sendung "Wo bin ich?" von MDR Sachsen-Anhalt Heute in unserer Barleber Sternwarte. Steven Kraft gab Tipps zum gesuchten Ort und gab einen kurzen Einblick in die Teleskope. Der Beitrag ist leider nicht mehr in der Mediathek verfügbar.
(Red. Robert Klank)




Mit klarer Sicht ferne Welten entdeckt

Die Kleinsten in der SternwarteJuli 2014 Zum ersten Beobachtungsabend nach der langen Sommerpause wurden die Besucher der Sternwarte Barleben mit einem klaren Himmel belohnt. Den Auftakt starteten die Astronomischen Himmelskundler um 19.30 Uhr mit der gefahrlosen Beobachtung unseres Zentralgestirns im Weißlicht, sowie in der Wellenlänge H-Alpha. Nachdem einige Sonnenflecken auf der Sonnenscheibe entdeckt wurden, konnte in der anhaltenden Abenddämmerung ein erster Blick auf die vier Tage alte Mondsichel geworfen werden.

Nach der Erläuterung der benutzten Beobachtungsgeräte wurden diese anschließend auch auf zwei weitere Objekte des Sonnensystems gerichtet. Der Planet Mars erstrahlte am Himmel als kleine rötlich schimmernde Scheibe. Saturn dagegen präsentierte seine unverkennbaren Ringe mit einer Öffnung von 21°. Besonders fasziniert waren die 26 Besucher von der Helligkeit, die den Gasplanet auch nach 1,5 Milliarden Kilometern Entfernung zur Sonne im Teleskop leuchten lässt.

Einblicke in die SterneWer ganz bis zum Schluss blieb, konnte sich anhand einiger Doppelsterne auch von der unterschiedlichen Farbigkeit der einzelnen Sonnen überzeugen. Die nächste Möglichkeit zur Beobachtung des Sternenhimmels bietet die Sternwarte wieder bei einem kostenlosen Beobachtungsabend am 28.08.2014 ab 19.00 Uhr. Wir freuen uns auf ihren Besuch.
(Red. Robert Klank)





Astronomietag in Barlebens Zentrum

April 2014 Am 5. April 2014 fanden sich die Astronomischen Himmelskundler auf dem Breiten Weg in Barleben zusammen, um Interessierten einen Blick in den Himmel zu ermöglichen. Anlass war der 12. Astronomietag, der Deutschlandweit von rund 200 Sternwarten und Planetarien veranstaltet wurde.

Ab 15 Uhr stellten die Hobbyastronomen die Größenverhältnisse und Entfernungen von Planeten im kleineren Maßstab dar, um den etwa 20 Besuchern die kosmischen Ausmaße verständlich zu machen. Außerdem wurden die verschiedenen Teleskoparten erklärt und die Vergrößerung anhand eines aufgestellten Dobson-Teleskops demonstriert. Der Blick zur Sonne, welcher mithilfe von speziellen Filtern auch Details des Sterns gezeigt hätte, wurde leider verhindert, da die Wolkenschicht am Nachmittag zu dicht war.

Am Abend informierten die astronomischen Himmelskundler um Robert Klank, Martin Nischang, Thomas Pfister und Steven Kraft über die "Irrtümer der Astronomie". In dem Vortrag wurde geklärt wann Objekte vom Weltall aus sichtbar werden, welche besondere Position der Polarstern markiert und warum die Sonne und der Mond am Horizont größer wirken.
(Red. Robert Klank)

Zu den Besuchern zählte auch Andreas Richter von OrtsTV Barleben, der seine Eindrücke in dem obigen Kurzvideo festhielt.



Jupitermonde trotz Nebelschwaden entdeckt

März 2014 Die astronomischen Himmelskundler öffneten am ersten Donnerstag im März die Sternwarte in Barleben, um der Öffentlichkeit einen besonderen Blick auf die vier größten Monde des Gasplaneten Jupiter zu ermöglichen. Dazu standen auf dem Schulhof der Ganztagsschule und in der Schulsternwarte "Galilei" Teleskope verschiedener Größe zur Verfügung.

Der anhaltende Hochnebel trübte die Aussichten auf einen erfolgreichen Beobachtungsabend, sodass die ersten Besucher sich noch mit Ausführungen zum Hobby "Astronomie" und der verwendeten Technik begnügten. Die jüngsten Interessierten aus dem Kindergarten Farsleben, welche mit Voranmeldung zum Beobachtungsabend erschienen waren, wurden im Laufe des Abends mit einigen Wolkenlücken belohnt. Zusammen mit ihren Eltern und Erziehern konnten die Heranwachsenden am Teleskop Mondkrater und sogar Details des Jupiters entdecken.

Die ausdauerndsten der insgesamt 34 Besucher konnten gegen 20 Uhr sogar noch ein besonderes Himmelsschauspiel beobachten. Trotz des Nebels mit Sichtweiten von nur wenigen hundert Metern gestattete die große lichtsammelnde Fläche des Spiegelteleskops einen Blick auf den über 713 Millionen Kilometer entfernten Mond Europa beim Annähern an seinen Planeten Jupiter.

Die nächste Möglichkeit ferne Welten zu erblicken, gibt es am Samstag, den 5.April. Dann finden, aus Anlass des Internationalen Astronomietages, mehrere Beobachtungsmöglichkeiten in Barleben statt.
(Red. Robert Klank)




Zahlreiche Gäste erspähten die atemberaubenden Ringe des Saturns

Sept.2013 Der Beobachtungsabend in der Schulsternwarte Barleben schien Mitte September wohl eher "ins Wasser zu fallen". Verregnete Tage prägten den Wochenbeginn. Und eher schwerlich erreichten am 12. September einige Sonnenstrahlen die Orte in der Börde. Dennoch erschienen zahlreiche Interessenten aller Altersklassen in der Schulsternwarte Galilei.

Insgesamt 34 Besucherinnen und Besucher blickten durch die zwei Teleskope zum Firmament. Zwar erschwerten auch am frühen Abend dicke Wolkenschichten den Blick zu den Sternen, doch ein Teil der Beobachtergruppe hatte Glück. Neben dem Planeten Venus als "Abendstern" erspähten die Gäste auch die atemberaubenden Ringe des Saturns.

Zudem wurde die vielfältige Technik der Sternwarte erklärt. So können beispielsweise die Sonne mittels Spezialtechnik im Weißlicht und so genannten H-Alpha-Licht beobachtet werden sowie kurz- und langzeitbelichtete Fotografien erstellt werden. Verschiedene Okulare bieten dabei ein breites Spektrum an Vergrößerungen - egal ob ein Objekt am Tage oder in der Nacht angesteuert wird. Ein Besuch in der Feldstraße 20 bietet sich also zu jeder Zeit an.

Über den großartigen Besuch und das gezeigte Interesse zum öffentlichen Beobachtungsabend haben sich die "Astronomischen Himmelskundler" sehr gefreut. Der nächste Termin wird rechtzeitig über die regionalen Medien und der Internetpräsenz www.sternwarte-barleben.de bekannt gegeben. Natürlich freuen wir uns, zu dem nächsten Beobachtungsabend auch weitere Begeisterte der Astronomie zu begrüßen.
(Red. Steven Kraft)





Die Sternwarte im Radio

Im Februar 2013 begleitete Robert Klank im Rahmen eines Studienprojektes einen öffentlichen Beobachtungsabend und verarbeitete die Eindrücke in diesem Radiobeitrag.


Bei Problemen mit der Wiedergabe bitte diese Variante probieren.



Wir leben noch - auch wenn das vorher nicht allen klar war...

Dez.2012 Ein Thema beherrschte die Medien bis zum 21. Dezember wohl so stark wie noch nie: Der Weltuntergang.
Viele Vermutungen über unser Ende wurden angestellt, Menschen verschanzten sich in Bunkern oder warteten auf die Rettung durch ein UFO. Grund für dieses weltweite Spektakel war das Ende des Maya-Kalenders. "Dies ist jedoch nichts anderes, als bei uns die Neuanschaffung eines Kalenders für das Folgejahr", so Robert Klank von den Astronomischen Himmelskundlern in seinem Vortrag "Warum die Welt heute NICHT untergeht".

Die Hobby-Astronomen an der Schulsternwarte "Galilei" sorgten am 21. Dezember nämlich für Klarheit und widerlegten Schlagzeilen, die unser Ende prophezeiten. Nach einer kurzen Einführung in die Thematik erläuterte Robert den über 40 Interessierten die komplexe Funktion des Maya-Kalenders. Demnach gibt es verschiedene Zeiträume im Kalender, die bei uns Tag, Monat und Jahr gleichen. Das "Baktun" zählt zur langen Zeitrechnung und entspricht 394,26 tropische Jahre. Da am 21. Dezember 2012 das 13. Baktun endete und somit das 14. Baktun begann, sahen einige Menschen darin das Ende unserer Welt. Doch wie sollte dieses aussehen?

Verbreitet war die Annahme, dass Nibiru als Himmelsobjekt mit der Erde kollidiert. Doch selbst Aufnahmen des Infrarotsatelliten Iras, die den angeblichen Himmelskörper zeigen, stellten sich als Fehlinterpretiert heraus. Um die Verschwörungstheorien dennoch aufrecht zu erhalten, wurden die Ergebnisse der Astronomen kurzerhand als gefälscht erklärt. Dieses sowie weitere Argumente der Verschwörer konnten aber im Vortrag der Astronomischen Himmelskundler wiederlegt werden. Beispielsweise das Auffinden von Nibiru, indem man die Sonne fotografiert. Und tatsächlich war ein Fremdkörper auf dem Bild zu erkennen - jedoch lediglich eine normale Reflexion durch die Linsen in der Kamera. Auch Einflüsse durch bestimmte Planetenkonstellationen wurden entkräftet, da die Masse der Sonne bereits 99,86 Prozent im Sonnensystem ausmacht.

Nach abschließenden Worten und der Beantwortung von Fragen hatten die Interessenten noch die Möglichkeit, die Schulsternwarte zu besichtigen. In der Feldstraße 20 werden auch in 2013 wieder öffentliche Beobachtungsabende angeboten - natürlich kostenfrei. Wir freuen uns auf Sie und wünschen Ihnen eine besinnliche Weihnachtszeit sowie einen guten Rutsch in das neue Jahr.

(Red. Steven Kraft)




Wolken verhinderten Blick auf partielle Sonnenfinsternis

Jan.2012 Die partielle Sonnenfinsternis am 4. Januar 2011 im Bild festzuhalten, versuchten auch Robert Klank und Steven Kraft aus Meitzendorf. Die beiden Hobbyastronomen betreuen mit Martin Nischang und Thomas Pfister die Sternwarte „Galilei“ der Sekundarschule Barleben. Die „Astronomischen Himmelskundler“, wie sich nennen, suchen öfters mal das Weite, fernab von der Lichtverschmutzung der Städte und Dörfer. Um die mit über 70 Prozent verfinsterte Sonne mit der Kamera „einzufangen“, platzierten sich die Hobbyastronomen auf einem Feld nahe Gutenswegen.

Doch leider spielte das Wetter in der Börde überhaupt nicht mit und einzelne Wolkenlücken, die Mut zur weiteren Beobachtung machten, verschlossen sich, ehe sie einen freien Blick auf die Sonnenscheibe gewährten. Doch „umsonst“ war das rund zweistündige Treffen nicht, denn neben der Beobachtung stehen vor allem die Gespräche miteinander im Vordergrund. Unteranderem wurden auch schon die nächsten Beobachtungsabende geplant.
(Red. Steven Kraft)



Tag der offenen Sekundarschultür
Besuchergruppen wechselten im Minutentakt

Nov.2010 Die Sekundarschule Barleben öffnete am 13. November 2010 wieder ihre Pforten und lud alle Interessierten zum Tag der offenen Tür ein. Neben Vorführungen der Schüler und Lehrer gab es auch die Möglichkeit, die Sternwarte „Galileo Galilei“ zu besichtigen. Die Astronomischen Himmelskundler klärten von 10.00 Uhr bis 13.00 Uhr viele Fragen der zahlreichen Besucher. Einen Blick auf die Sonne im H-Alpha- und Weißlicht blieb jedoch durch den bedeckten Himmel verwehrt. So wurde die Sternwartentechnik erklärt und einiges an Wissen weitergegeben. Die etwa 100 Besucher der Sternwarte ließen den Hobbyastronomen kaum eine Verschnaufpause, doch gerade deshalb war die Veranstaltung trotz des Wetters ein voller Erfolg.

(Red. Steven Kraft)

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